Leuchttechnik

Leuchttechnik

In der Steinzeit - vor ca. 30.000 Jahren - haben wir Menschen angefangen, bewusst Licht zu erzeugen und zwar mit Feuer. Inzwischen ist die Leuchttechnik ein paar Schritte weiter und glänzt mit der sparsamen LED Technologie. Wir haben inzwischen alle Möglichkeiten, um persönliche und individuelle Lichtkonzepte zu realisieren. Einbaustrahler, Fadenlampen, LED Streifen & Panele, Spot-Lights und viele andere Varianten erhellen die Behausungen des Homo sapiens im 21. Jahrhundert.

Heutzutage braucht man keine Feuersteine mehr, sondern man braucht Ideen, wie man all die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung für sich nutzen kann. Es kommt nicht mehr auf die Geschicklichkeit beim Zusammenschlagen von Feuersteinen, sondern auf die Abstrahlwinkel der Leuchttechnik an. Fokussierte Spot-Lights konzentrieren ihre Leuchtkraft auf einen kleinen Bereich. Abstrahlwinkel von 120 Grad und mehr erleuchten dagegen schon ganze Flächen. Für welche Leuchttechnik werden Sie sich entscheiden?

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Was sind Lumen in der Leuchttechnik?

Die alten Glühbirnen verschwinden langsam aus dem Alltag. Damit verabschiedet man sich auch langsam von der Orientierung an der Watt-Angabe in der Leuchttechnik. Heutzutage wird die Angabe der Lumen-Zahl immer wichtiger. Lumen ist eine Einheit des Lichtstroms für die Helligkeit des Lichts.


Die Lumen-Zahl wird nicht nur in Bezug auf die Watt-Zahl, sondern auch in Abhängigkeit zur Wellenlänge des emittierten Lichts errechnet. Der Grund ist, dass das menschliche Auge auf verschiedene Wellenlängen des Lichts unterschiedlich sensibel reagiert. Beispielsweise entspricht die Empfindlichkeit für den klassischen Rot-Ton einer Leuchtdiode nur ca. 4,5 %, gemessen an der "idealen" Wellenlänge von 555 nm eines gelb-grünen Lichts. Viele Lichtquellen emittieren auch Wellenlängen, die für den Menschen gar nicht wahrnehmbar sind, aber dennoch Energie verbrauchen. Dass immer noch Watt-Zahlen bei Mitteln der Leuchttechnik angegeben werden, dient vor allem der Orientierung der Verbraucher. Aber die Lumen-Zahl ist sehr viel aussagekräftiger als die Watt-Zahl und setzt sich deshalb nach und nach durch.


Zur besseren Einordnung von Lumen-Zahlen können die Werte der Sonne (ohne direkte Einstrahlung) in der Wahrnehmung eines Menschen verwendet werden: Die Mischung des Tageslichts hat im Schnitt für einen Menschen etwa 100 Lumen. Das Licht einer tiefstehenden Sonne kurz vor Sonnenuntergang hat in der menschlichen Wahrnehmung nur noch 20 Lumen. (Bitte beachten Sie bei diesem Beispiel jedoch, dass die Lumen-Zahl angibt, wie viel Power eine Lichtquelle hat und dass die Strahlungsleistung der Sonne natürlich immer gleich ist. Die "echte" Lumen-Zahl der Sonne beträgt 6.300.000.000.000.000.000.000.000.000.)


Bei der Überlegung, welche Lumen-Zahl für den persönlichen Zweck ideal ist, gilt es zu beachten, dass das Auge Helligkeitsstufen nicht arithmetisch, sondern logarithmisch wahrnimmt. Das heißt, dass eine doppelte Lumen-Zahl nicht als doppelt so hell wahrgenommen wird. Vielmehr muss man die Lumen-Zahl vervierfachen, um in der Wahrnehmung eine verdoppelte Helligkeit zu erreichen.


Es ist auch sehr wichtig, wie groß der Abstrahlwinkel ist. Wenn die gesamte Power der Leuchttechnik über einen kleinen Winkel abgestrahlt wird, dann ist der erleuchtete Bereich natürlich heller, als wenn dieselbe Energie durch einen hohen Abstrahlwinkel emittiert wird. Das bedeutet, dass bspw. kleine Spot-Lights mit einer Leuchtkraft von einigen hundert Lumen bereits echte Kraftpakete seien können. Diffus abstrahlende Leuchttechniken wie LED Panele, die ganze Großraumbüros ausstrahlen können, haben dagegen meist schon eine vierstellige Lumen-Zahl.